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kammerjaeger
aus Versehen offline
Real OC or Post God ! 22 Jahre dabei !
Intel Core i3 3100 MHz mit 1.10 Volt
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Zum Thema Festplatten hat THG einen interessanten Bericht gebracht, der meine Erfahrungen und Meinungen aufgrund unserer RMA-Quoten bestätigt. Demnach ist bei Samsung die durchschnittliche Lebenszeit einer Platte mit 1,5 Jahren am niedrigsten. Seagate/Maxtor ist besonders durch die 7200.11 runter gezogen worden, aber auch sonst kein Überflieger. WD schwächelt vorrangig bei den größeren Platten. Absoluter Klassenprimus mit 5 Jahren pro Platte ist Hitachi. Oder anders ausgedrückt: Bevor eine Hitachi mal kaputt geht, hat man schon längst die dritte Samsung über den Jordan geschickt... Ich finde, dass das ein sehr viel schwerwiegenderes Kaufargument ist als ein paar MB/sec mehr oder weniger!
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Beiträge gesamt: 30834 | Durchschnitt: 4 Postings pro Tag Registrierung: Jan. 2003 | Dabei seit: 8113 Tagen | Erstellt: 23:32 am 26. Juni 2010
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Hitman
aus Österreich online
Real OC or Post God ! 22 Jahre dabei !
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Der Test ist hinfällig, wie so vieles von THG publiziertes. Das Problem mit diesen "Tests" und "Auswertungen" ist, dass, ich zitiere mal: "hat nach einer Langzeitstudie im eigenen Geschäftsbetrieb die Ausfallraten bestimmter Festplatten der führenden Hersteller verglichen" "die eigenen, in der Praxis gewonnen Informationen öffentlich auszuwerten, um zu belegen, welche der Festplatten welches Herstellers die geringsten Ausfallraten besitzen" "ausschließlich um eingesandte Festplatten handelte, für die eine Datenrettung durchgeführt wurde bzw. werden sollte" "sagt andererseits jedoch nichts über die Gesamtzahl aller Schadensfälle aus, die über den Handel oder die Hersteller direkt abgewickelt wurden" Und das ist das Problem. Man kann zwar für dieses Rettungsunternehmen eine Bilanz daraus ziehen, was wirklich mehr kaputt geht. Das Problem was ich hier jedoch sehe ist, dass der Heimanwender kaum so wichtige Daten hat, die er von einem Datenwiederherstellungsservice wiederherstellen lässt. "Die Anteile an den Defekten hat Storelab mit den Marktanteilen der jeweiligen Hersteller verglichen." "Es betraf insgesamt mehr als 4.000 Einheiten der Formate 3,5" (PC) und 2,5" (Notebook)." Statistiken sind nur so gut wie die, die sie so auslegen wie sies haben wollen oder? Da du ja auf Hitachi schwörst, und ich deine Meinung darüber aus dem Grund nicht anzweifel, weil du einfach weisst, was du verkaufst und was wie oft eine Rücklaufquote hat, kann ich dennoch bei diesem "THG-Haltbarkeitstest" lachen. Denn von den 4000 Stück, die sowas durchlaufen haben, ist wie du schon sagst bei Seagate z.B. die 7200.11er Reihe ganz vorne. Aber wer wird seine Daten unbedingt wieder haben wollen und dafür unzähliges Geld ausgeben? Das können nur Firmen sein oder Anwender die keine Sicherung hatten und da wirklich wichtige Daten drauf haben. Sagen wir also mal grob, 400 Festplatten sind von Home-Usern. Dann kann man nicht einfach sagen: Das sind ja 10% von den 4000, denn man weiss nicht WELCHE Festplatten davon von Seagate, WD, Hitachi, etc. etc. waren. Die Hauptaussage ist von THG selbst schon getroffen und ich fasse mal zusammen: - Wir haben eine Datenrettungsfirma über die Haltbarkeit von Festplatten gefragt - Wir haben 4000 auszuwertende Festplatten - Wir rechnen jetzt von den 4000 Festplatten auf die insgesamt möglichen Stückzahlen anhand der Marktsituation des Herstellers - Wir rechnen mithilfe der 4000 Stück aus, wie lange eine Festplatte hält von welchem Hersteller Im Endeffekt sind das alles nur hochkommutierte Werte einer Rechnung von den Platten die zu Datenrettungszwecken dahin geschickt wurden. Meiner Meinung nach ging von den Seagate Platten sogar noch mehr wieder nach hause, wie ich ja schon selber feststellen durfte. Bei mir sinds im übrigens 2 von 2 Festplatten, also 100% gewesen. Wenn ich das auf den Marktanteil und die Ausfallrate des Gesamtmarktes hochrechne sind das ja 100% Rückfallquote!!!
Also lassen wir die Kirche im Dorf. Allgemein ist zu sagen: Wer eine Datensicherung auf einer anderen externen Festplatte hat, oder generell seine Daten sichert kann sich kaufen was er will, hauptsache billig. Geschwindigkeiten in MB/s sind schon lange überholt und so langsam merken die Leute, dass es in Zeiten der SSD in Richtung Zugriffszeiten doch wichtiger war, als reine MB/s die man eh nicht braucht.
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Beiträge gesamt: 13370 | Durchschnitt: 2 Postings pro Tag Registrierung: März 2003 | Dabei seit: 8066 Tagen | Erstellt: 11:09 am 1. Juli 2010
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kammerjaeger
aus Versehen offline
Real OC or Post God ! 22 Jahre dabei !
Intel Core i3 3100 MHz mit 1.10 Volt
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Ich kann Deine Argumentation zwar verstehen, aber nicht ganz nachvollziehen. Warum sollte der Anteil an "normalen" Desktop-Platten in Firmen anders sein als beim privaten Endkunden? Wenn im Firmensegment besondere Platten eingesetzt werden, dann sind das i.d.R. spezielle RAID-Editions oder gar SCSI/SAS. Und da die meisten Firmen ohnehin Datensicherung betreiben, entfällt meist ein teurer Service bei diesen Firmen. Der Anteil an Firmenkunden dürfte also nicht bei 90% liegen, und selbst dann wäre dies kein Widerspruch zum jeweiligen Marktanteil der Plattenhersteller normaler Desktop-Platten! Wenn sich die Ergebnisse als Widerspruch zu meinen RMA-Quoten zeigen würden, hätte ich auch Bedenken. Aber sie decken sich. Insofern sehe ich keinen Grund, nicht auf den Marktanteil hochzurechnen.
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Beiträge gesamt: 30834 | Durchschnitt: 4 Postings pro Tag Registrierung: Jan. 2003 | Dabei seit: 8113 Tagen | Erstellt: 18:07 am 1. Juli 2010
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Hitman
aus Österreich online
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Ich sag es ja, dann sind die Rücklaufquoten von Seagate-Platten bei 100%. "Wenn sich die Ergebnisse als Widerspruch zu meinen RMA-Quoten zeigen würden, hätte ich auch Bedenken. Aber sie decken sich. Insofern sehe ich keinen Grund, nicht auf den Marktanteil hochzurechnen" Das ist ein subjektiver Eindruck den du und eben diese Datenrettungsfirma hat. Aber das bedeutet nicht, dass du das auf den gesamten Markt hochrechnen kannst. Es kann ja sein, ich bin immer für alles offen, dass nur ihr beiden den Mist bekommen habt. Das ist zwar sehr ignorant betrachtet, aber statistisch (und deswegen is das alles Quark) könnte man aufgrund der Rücklaufquote bei Seagate selbst und den von euch gemachten Erfahrungen in Bezug auf Seagate-Festplatten zu dem Schluss kommen, dass ihr 80% der defekten Festplatten hattet. Das ist zwar völliger Humbug, aber genau das sind Statistiken immer. Auch wenn bei mir AMD Prozessoren besser liefen als Intel Prozessoren kann ich nicht von meinen 20 Prozessoren auf eben ich weiss nicht wieviele Milliarden hochzählen. Und nur weil mein Vater auch 5 Prozessoren hatte kann ich nicht sagen: Naja, immerhin hat er ja dieselbe Erfahrung gemacht, dann MUSS es stimmen. Ich bezweifel nicht die Grundaussage, ich sage nur, man sollte immer daran denken, dass man, egal ob die Rücklaufquote bei 99% oder bei unter 1% ist, wenn man zu den marginalen unter 1% ist, bei denen eine Fujitsu-Siemens-Festplatte ausfällt (Hersteller austauschbar), dann is man am Arsch und hat keine Daten mehr. Eine Datensicherung sollte man also in jedem Fall machen, und dann brauch man auch keine Angst vor einem Ausfall haben. Denn die Festplatte kann auch durch einen Haarriss der Platine oder eines kleinen Widerstands auf der Platine kaputt gehen, oder der Controller baut Mist und schreibt nur Quark, oder oder oder. Damit eine generelle Aussage über einen Hersteller zu machen halte ich einfach für übertrieben.
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Beiträge gesamt: 13370 | Durchschnitt: 2 Postings pro Tag Registrierung: März 2003 | Dabei seit: 8066 Tagen | Erstellt: 18:25 am 1. Juli 2010
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